Jugendkanufahrt 2008
Sa, 02. Aug 2008, Schweinfurt
Veranstalter: Wasserwacht Ortsgruppe Schweinfurt
Auch in diesem Jahr durfte die Kanufahrt natürlich nicht fehlen. Deshalb machten sich am 2. August wieder 20 Wasserwachtler auf den Weg um auf dem Regen Kanu zu fahren. Am Samstagmorgen wurden die Koffer eingeladen und mit den bereits aufgeladenen Kanus, Zelten und ausreichend Verpflegung ging es dann nach Chamerau. Dort gab es erst mal eine Einweisung, wie wir das Paddel am Besten halten sollten und welche Regeln auf dem Wasser gelten. Dann wurden die Kanus auch schon ins Wasser gelassen und die 4-er Mannschaften konnten loslegen. Die anfangs leichte Strömung war ideal, um sich mit dem Paddeln und den anderen Teilnehmern vertraut zu machen.
So verging die Zeit bis zum Zeltplatz wie im Flug. Dort angekommen bauten wir die Zelte auf. Anschließend wurde gemeinsam das Essen gekocht, gegessen und abgespült. Abends beim Lagerfeuer machten wir ein Spiel um sich noch besser kennenlernen zu können. Außerdem sangen wir bis in die spät in die Nacht hinein. Danach verkrochen sich die meisten in ihre Betten, um am nächsten Tag wieder fit zum Paddeln zu sein.
Der nächste Morgen begann mit einem guten Frühstück. Anschließend wurden die Zelte wieder abgebaut und die Kanus ins Wasser gelassen. Ausgeschlafen und gestärkt paddelten wir dann weiter. Ein besonderes Highlight dieser Strecke war die Bootsrutsche, die alle trocken und ohne zu kentern hinunterrutschten. Dann ging es weiter bis zur Mittagspause. Dort machten wir Brotzeit und genossen die Sonne. Anschließend paddelten wir weiter bis nach Roding. Dort bauten wir die Zelte wieder auf. Am Montagmorgen ging es weiter. Gleich zu Beginn der Strecke teilte sich der Fluss unter einer Brücke auf. Zwei der vier Kanus entschieden sich für den rechten Weg. Auf diesem Stück gab es eine so starke Strömung, dass ein Kanu kenterte. Doch sie schafften es ihr Kanu wieder umzudrehen. Nach der Mittagspause ging es dann weiter nach Nittenau.
Hier übernachteten wir im Freibad. Da dieses gerade geöffnet hatte, konnten wir dort auch noch schwimmen und rutschen. Am nächsten Morgen fuhren wir dann nach dem Frühstück wieder frisch gestärkt weiter. An einem Wehr konnte man rechts durch den Fischdurchlauf. Diesen passierten wir dann, Boot für Boot. Das erste Boot kentere hier schon in der dritten Kurve. Die anderen drei Boote hielten an, halfen mit, das Kanu aus dem Wasser zu holen und dann ging es, wenn auch mit einem eingedellten Kanu weiter. Nach der Mittagspause paddelten wir dann noch ein Stück und ließen und dann den Rest des Weges einfach von der Strömung treiben. An dem Zeltplatz angekommen, wurden die Zelte noch ein letztes Mal aufgestellt und eingeräumt. Am Abend wurde dann wieder gekocht. Während nach dem Essen der eine Teil der Gruppe Holz holte Spülte die andere Hälfe.
Am nächsten Morgen packten wir die Zelte wieder in die Autos und die Kanus auf den Hänger. Nachdem wir noch Ball über die Schnur gespielt haben, oder in der Sonne gelegen waren machten wir uns dann wieder auf den Weg nach Hause.
Laura Kemmer